Pädagogik: Unser pädagogischer Ansatz im Elemantar-Bereich

                        
Kindsein ist heute anders als in der Kindheit unserer Eltern. In vielen Familien arbeiten bereits beide Elternteile. Familie in dem Sinne hat sich verändert. Die Spielfreizeit ist für die Kinder knapper geworden, sie werden oft in früher Kindheit schon verplant. (Mutter und Kind-Turnen, Babyschwimmen, musikalische Früherziehung). Die Zeit zu spontanen Verabredungen ist kaum noch gegeben.

Um in dieser schnelllebigen Welt zurechtzukommen, brauchen unsere Kinder jedoch Zeit, um ihre Erfahrungen zu machen.

Dieses bieten wir in unserer Kindertagesstätte. Die Kinder haben durch unsere vielfältigen Funktionsecken spielerisch die Gelegenheit, sich auszuprobieren, zu lernen und zu erfahren. Die Kinder nennen das: „Wir haben gespielt.”

Sie können sich je nach Interesse die verschiedenen Spielbereiche aussuchen.

• Sie können und sollen sich ihre Spielkameraden wählen.

Sie müssen lernen, sich an Gruppenregeln zu halten.

• Sie lernen Konflikte ohne Hilfe von Gewalt zu lösen.

• Sie lernen, Freundschaften einzugehen und zu teilen.

• Sie lernen auf spielerische Weise fein- und grobmotorische Fertigkeiten.

• Sie lernen in der Gruppe frei zu sprechen.


Die verschiedenen Bildungsbereiche werden in jedem unserer 2 Häuser abgedeckt. So singen wir viel und begleiten mit Instrumenten, es gibt genug Bewegungsmöglichkeiten, bestimmte Ecken zur Sprachförderung (Leseecke, Lernwerkstatt), einen mathematischen Bereich (Zahlenspiele), einen natur-experimentellen Bereich und einen künstlerischen Bereich.

Die wesentliche Aufgabe unserer pädagogischen Mitarbeiter ist, die Bildungsprozesse bei den Kindern zu ermöglichen, zu unterstützen, zu erweitern und herauszufordern. Bildung kann man nicht in einen Kinderkopf „einfüllen”.

Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo, und jedes Kind ist ein eigenständiges Individuum.

Feste

Kindergartenfeste, wie Geburtstag, Ostern, Weihnachten, und das Schlaffest sind wichtig für das Gemeinschaftsgefühl der Kinder. Vorfreude wächst durch das gemeinsame Vorbereiten in Form von basteln, backen und singen, sowie bei der Herstellung der Raum- und Tischdekoration.


 

Freispiel

Einen hohen Stellenwert unserer pädagogischen Arbeit nimmt das freie Spiel ein. Das Kind kann Tätigkeit und Material frei wählen. Es entscheidet, ob es alleine oder mit anderen Kindern spielt. Auch die Entscheidung über Ort und Dauer des Spiels liegt beim Kind. Die vielfältigen Bedürfnisse des Kindes können nur in einer Atmosphäre befriedigt werden, in der es sich sicher fühlt, in der es ohne Zwang frei spielen kann, so dass es täglich mit positiven Erwartungen, mit Spannung und Neugier in den Kindergarten kommt.

Uns Erzieher/innen gibt das Freispiel die Möglichkeit, die Kinder zu beobachten. Dies ist nötig, um immer wiederüberdenken zu können, ob Raumplanung und Spielmaterial, sowie die Zeiteinteilung immer noch aktuell sind. Gleichzeitig ist die Beobachtung der erste Schritt um Impulse setzen zu können